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Aloha! Hawaii 2017

Mein persönliches Reiseprotokoll


Willkommen im Paradies

Lautete auch in diesem Jahr das Motto unserer Studienreise nach Hawaii.
Organisiert hat es wie in jedem Jahr das Reisebüro Frankl, Bad Reichenhall. Carsten Höfele war für diese Reise zuständig. Viele Gespräche im Vorfeld und die Erfahrung der vergangenen Jahre machten in diesem Jahr diese Studienreise zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die Studienreise nach Hawaii bedeutet für mich nicht nur das Eintauchen in den Spirit of Aloha, es ist auch immer wieder ein Ankommen nach zu Hause. Eintauchen in die Energie von Huna, verbunden zu sein mit den Kahunas, den Meistern und Schamanen der Huna-Energie.
Es ist unglaublich schön zu erfahren, wie die Menschen wie von selbst Heilung von den verschiedenen Themen erfahren, der Segen der Kahunas liegt immer auf den Reisen.

Es ist eine unglaublich schöne Erfahrung, sich selbst immer tiefer und liebevoller zu begegnen, und die Energie von Hawaii lädt geradezu ein, dieses Wunder zu erleben.

Die Inseln sind geprägt von einer eigenen Schönheit. Jede Insel hat ihre besondere Energie, die sieben Inseln stehen auch symbolisch für die sieben Chakren , werden daher auch einzigartig erlebt.

Dies ist ein sehr persönlicher Erfahrungsbericht – ich möchte Euch einladen, mit mir diese wunderbare Reise mit zu erleben und in die Energie von Huna noch tiefer einzutauchen.

Im nächsten Jahr werden wir wieder eine Reise organisieren – neben Big Island und Molokai werden wir zum Schluss noch Mauiibesuchen um unsere einmalige Reise unvergesslich werden zu lassen.

So tauchen wir nun ein in die Reise 2017 mit vielen wunderbaren Begegnungen ...


Bildergalerie





Am 27. Februar sind wir von Salzburg nach Frankfurt, über Frankfurt nach San Francisco geflogen. Wir haben uns als Gruppe schon einige Wochen früher getroffen –ich lege großen Wert darauf, dass sich die Teilnehmer alle persönlich vor der Reise kennen lernen. Dieser Tag des Kennenlernens ist verbunden mit einer Meditation und der Aufforderung, die Energien für die harmonische und glückliche Reise zu lenken. Denn wozu machen wir Huna? Huna bedeutet doch in diesem Zusammenhang, die Gruppe und die Energie so zu lenken, dass für uns alle eine wunderbare Zeit, verbunden mit ganz persönlichen Wachstumsknoten, erlebt werden kann.

Wir fliegen – wie gewohnt – mit der Lufthansa. Der Service vor Ort ist unschlagbar, gutes Essen, ständig Getränke, der lange Flug wird durch TV oder Musik kurzweilig – die freundlichen Mitarbeiter ständig bemüht, den Flug so angenehm wie möglich zu gestalten.
Zugegeben, nach einigen Stunden wird es etwas fad, da ist es doch gut, eng beisammen zu sitzen, um sich mit Plausch und Vorfreude den Flug angenehmer zu gestalten.

In San Francisco erwarten uns die gewohnten Passkontrollen, dieses Jahr allerdings auch nicht schlimmer als sonst – Gott sei Dank. Da hatten wir durch Mr. Trump doch so unsere Sorgen ...

Weiter geht’s nach Big Islang. Wir haben Glück, der Flieger ist nur zu einem drittel besetzt, jeder von uns schnappt sich eine Bank und so werden die 5 Stunden noch richtig angenehm ...

Endlich sind wir auf Big Island. Aloha! Der Flughafen repräsentiert die Energie von Hawaii ... Hang loose. Locker bleiben. Überall Aloha.
Wir holen gleich unsere Leihautos ab, fahren zu unserem wunderschönen Hotel Royal Kona Resort, werden mit einem Lei begrüsst. Einchecken, Zimmer kurz in Beschlag nehmen, jetzt ein gutes Bier !
Auf Hawaii gibt es gutes Bier, zum Beispiel Big Wave, klar, viel teurer, aber ... unglaublich gut.

Wir hören den Pazifik. Die Wellen, die scharf gegen die Steine klatschen, die Gischt, die unendliche Weite des Meeres.
Das Meer ist laut – jedes Zimmer hat Meerblick, der Duft des Wassers und die Wucht des Meeres – undvergessene Erlebnisse.

Am nächsten Tag erkunden wir Kona. Wir gehen zu Fuß, erkunden den nahe gelegenen Markt, kaufen die ersten wichtigen Souveniers ein, freuen uns an den herrlich frischen Obst, sind ziemlich entspannt.
Wir ruhen etwas aus, treffen uns nachmittags, um einen Beach in der Nähe vom Flughaven anzusehen. Noch ist das Wetter etwas windig, die Energie vom Meer sehr gewaltig.

Ich habe – wie immer auf Hawaii – konkreten und guten Zugang zu meinem Kahuna, Ahili Kula King.

Heute geht es darum, sich zu reinigen. Von allen Belastungen, die wir noch aus Europa mit genommen haben. Von allen Beschränkungen, die uns hindern, in unsere Größe zu gehen, von allem, was nicht mehr zu uns gehört.

Ich leite eine Meditation am Strand, wir erfühlen die neue Kraft, die sich jetzt immer weiter aufbauen wird.
Abends gehen wir zum Essen in Kona, es gibt viele kleine Lokale, wir können von thailändisch über indisch oder auch ganz amerikanisch essen – die hawaiianische Küche hat von allem etwas ...


2. Tag

Mein Kahuna erzählt mir von einem großen Los-lass-Ritual. Es geht nicht um ein halbherziges „schön wäre es wenn ...“ sonder um klare Entscheidungen.

„Deine klare Absicht, verbunden mit dem OK von KU gehört dazu“ AKK – Ahili Kula King, den ich ab jetzt der Einfachheit halber so abkürzen werde - .

AKK:
Verbinde Dich mit Ku und frage es, ob Du das Thema loslassen kannst oder loslassen willst. Sei Dir darüber im Klaren, dass Deine blosse Willensabsicht nicht genügt.
Dein Ku (unteres Selbst, für alle, die noch nicht Hunatiker sind) duldet kein Energieloch. Das heißt, Du musst die freigewordene Energie durch neue, aufbauende Muster, ersetzen.

Aha. So genau war mir das nicht bewusst. Danke, AKK.

AKK meinte auch, es sei ein 14-Tage-Prozess für JEDEN ganz persönlich. Bei jedem von uns werden es tiefgreifende Erfahrungen werden, die uns noch mehr heiler werden lassen.

Na, das wird ja lustig !


3. Tag

AKK: Reinigung ist angesagt.

Wir fahren nachmittags zum Kilauea, dem Vulkan auf der Insel Island, auf dem die Göttin Pele residiert.
Der Vulkan ist erst wieder ausgebrochen, die tektonischen Platten führen zu einem enormen Druck, Göttin Pele scheint entzürnt ...

Die Hawaiianer nähern sich diesem sagenumwobenen Vulkan nicht einfach so - . Sie bringen Pele Opfer dar, dass ihre Gebete erhört werden oder einfach nur um die Menschen und Natur von Katastrophen zu bewahren.
Ich habe mich im Vorfeld schon viel mit Göttin Pele auseinandergesetzt – und in manchen Meditationen ihre mächtige Energie spüren dürfen.

Wie in jedem Jahr nehme ich Haare von lieben Patienen und Yogaschülern mit, um sie der Göttin Pele zu „opfern“. Damit meine Gebete für sie alle erhört werden.

Es ist kalt. Sehr kalt. Ungewöhnlich für Hawaii. Und zu allem Überfluss fängt es zu regnen an. So ein Mist! Kalter Regen, und das auf Hawaii!
Auch hier machen wir wieder ein Ritual, es regnet, was es regnen kann, wir spüren keinen Regen mehr sondern nur noch die mächtige rote Ur-Energie, die nun direkt über die Füsse aufgenommen wird. Göttin Pele reinigt uns von allem Alten, von Ballast und von unnötigen Sorgen oder Gedanken.
Uns ist warm trotz des kalten Regens. Wir bleiben bis die Sonne unter geht, Sunset auf dem Kilauea, das Auflodern des Feuers aus dem Innern des Vulkans ist einfach ein unglaubliches Erlebnis.


4. Tag

Ich mache meine morgendliche Meditation am Strand. Viele wunderbare Momente, mit denen ich ganz intensiv mit meiner Seele verbunden bin.
Das Frühstück ist wie immer phänomenal, es gibt alles, was das bayrische vegetarische Herz begehrt, aber auch für die anderen ist bestens gesorgt – und das beste sind die frischen Ananas, Papayas, die Freundlichkeit des Personals, der Frühstücksplatz direkt am Pazifik, die Delphine, die mit blossem Auge zu sehen sind, die sich tummeln und am liebsten mit Menschen spielen und schwimmen ...
Wir suchen einen Strand auf. Es gibt unzählig viele Strände. Jeder ist anders. Wir finden einen sehr schönen, zunächst einmal werden wir mit vielen kleinen Tieren konfrontiert – Krebse, die auf dem schwarzen Lavagestein fast nicht auszumachen sind, leider auch ein paar Seeigel, einige Wassertiere, die ich nicht kenne, und große und kleine HONUs. Das sind die Schildkröten. Verehrt und geschützt von den Hawaiianern.

Wir machen Bekanntschaft mit einer netten Amerikanerin, sie erzählt, dass ihr Mann und sie jedes Jahr für einen Monat hier leben und es ihnen so gut geht. ... ich darf aufpassen, dass ich nicht etwa neidisch werde ... einen Monat lang im Paradies? Von Californien kommend? Ja, was machen wir denn über haupt in Deutschland?

Wir finden einen Platz, von dem wir aus ins Wasser gehen können. Unglaublich. So herrliches Wasser, warm, ja, richtig warm, wir können gut schwimmen, fühlen uns frei, glücklich - .
In der Nähe ein Golfplatz, alles gepflegt.
Gebräunt und sehr erholt fahren wir wieder ins Hotel. Das bisher erlebte darf sich setzen - .


5. Tag

AKK meint: Tag der Trauer.
Nein, bitte nicht. Warum? Hier sollte doch alles schön und interessant werden.
Trauer. Das Wort kommt immer wieder.

Wir fahren zu den Akaka-Falls. Das sind wuchtige Wasserfälle, ein Gebiet, in dem auch die Kahunas oft sind.
Endlich angekommen, die Fahrt dauert doch über 2 Stunden, beginnen wir unseren Rundgang – ich erkläre meinen Leuten, wie schön die Kahuna-Fälle sind – ja, die gibt es wirklich, dieses Gebiet ist ziemlich schwierig zu begehen... Und wir wissen ja, dass sich die Kahunas auf den unzugänglichen Plätzen von Hawaii zurück gezogen haben, um den Missionaren zu entkommen.
Huna und das Heilwissen der Kahunas wurde unter dem Einfluss der Kirche unter Todesstrafe verboten. Die Meister des Huna-Wissens, die Ka-Hunas, haben sich aus diesem Grund ganz tief in den unzugänglichen Wäldern und Bergen von Hawaii versteckt um dieses Heilwissen jetzt wieder der Menschheit zur Verfügung zu stellen ...

Wir gehen entlang des Rundweges, auf einmal wird mir klar, weshalb mein Kahuna heute „Tag der Trauer“ meinte.
Der Weg ist auf einmal zu Ende. Wir können zwar die Akaka-Falls ansehen, den Kahuna-Wasserfall allerdings nicht. Die Erde gleicht einem Chaos – die mächtigen Bäume, die diesen urwaldmässigen Charakter ausmachen, liegen kreuz und quer am Boden. Der Weg ist völlig verwüstet, ein riesengroßes Stopp-Schild hindert uns, weiter zu gehen.
Aha. Jetzt ahne ich es.

Mein Kahuna erklärt: die Kahunas werden nun die Energien so lenken, dass diese heiligen Plätze auch heilig bleiben. So viele Menschen sind jeden Tag achtlos vorbei gegangen, haben nur Selfies geschossen, die vielen Touristen, die nicht ansatzweise die Energie des Platzes wahr genommen haben. Eine scheinbare Zerstörung der Natur setzt ein, um sich von lästigen Touristen zu befreien - .
Ich verstehe.
Neben mir – neben gefühlten zweihundert Japanern – macht ein Mann seiner Freundin einen Heiratsantrag. Natürlich mit Selfie.
Ich bekomme nichts mit, bin in Trance und mit den Kahunas verbunden.

Wir fahren tief beeindruckt nach Hause – und sehr bewegt.


6. Tag

In mir ist tiefer innerer Friede, Freude und Klarheit. Energie von Huna eben.

AKK: „Freude ist das stärkste Gefühl, das Dich nach Hause bringt“.

Freude. Nach Hause bringen – zu mir, zu meinem Licht, zu meinem Frieden. Immer wenn Du Freude empfindest, bist Deiner Seele sehr nahe.
Wie wahr.

Wir besuchen wieder einen Strand, freuen uns über den wunderbaren Sonnenuntergang und genießen UNS.


7. Tag

AKK:
„Bring Dein Licht noch mehr zum Leuchten- zeig den Menschen, wie sie ihr Licht noch mehr nach Außen bringen – wir werden jeden dabei unterstützen. Bring Dein Licht auf die Erde - .“

Wir fahren zu einem Zufluchtsort der Hawaiianer. Honaunau.
Die Hawaiianer hatten strenge Regeln, um das tägliche Leben zu ordnen. Widersetzte man sich diesen Regeln, füchteten die Hawaiianer Naturkatastrophen. Um diesem zu entgehen, wurden die Kapu-brechen zu Tode verurteilt. Schaffte es allerdings ein Hawaiianer, Honaunau zu erreichen, wurde er automatisch begnadigt.
Dieser Bereich war auch für Krieger tabu. Es konnten sich Kinder und Frauen während der Kriege dorthin retten, sie durften nicht angegriffen werden.

Ich empfand die Energie als anstrengend – es war viel Freude, aber auch viel Leid dort. Deshalb also die Aufforderung, das Licht überall zu verankern.
Huna bedeutet ja auch, schamanisches Wirken. Die Realitäten zu verändern, indem wir die Energie in uns verändern - .

Wir waren tief beeindruckt- .

Abends fahren wir noch zum Captain Cook Strand. Es ist ein unglaublich schöner, machtvoller Ort. Hier soll Cook an Land gegangen sein, von hier aus einige Male die Insel umrundet haben, und Hawaii als den schönsten Platz der Erde bezeichnet haben.
Wir machen Picknick dort und erlebend meditierend Sunset – Sonnenuntergang vom Allerfeinsten.


8. Tag

Abschied von Big Island. Ich bin traurig, wie immer, diese wunderbare Insel zu verlassen.

Wir fliegen nach Molokaii – der „vergessenen“ Insel. Warum?

Wir erfahren es jetzt. Angekommen, der Flughafen gleicht einer größeren Garage - . Das Gepäck wird per Hand aus dem Flieger geholt und mit einem kleinen Wagen gebracht.

Hier ist nichts. Absolut nichts. Kein Haus ist höher als eine Palme, nichts los. Die „Hauptstrasse“ erinnert an einen alten Western-Film - . Holzbaracken und staubige Werbung.

Mein Gott, und da soll ich die nächsten Tage bleiben? Petra, wieviel Vertrauen hast Du in die Führung, Dir das anzutun?

Wir erreichen unser „Hotel.“ Es sind Apartmenthäuser, was anderes gibt es nicht, die gehören Amerikanern, die diese vermieten. Glück muss man haben, dann bekommt man ein etwas schöneres ...
Dafür eine unglaublich ruhige Energie. Wir kommen runter. Noch mehr.
E n t s c h l e u n i g u n g.

Sogar das Denken wird zu viel. Das Wasser – ruhig- unglaublich. Nicht zum schwimmen geeignet, da bleibst im Sand hängen, so seicht ...

Alles ist ruhig. Wir suchen uns einen Supermarkt, kaufen für abends und morgens ein ...


9. Tag

Frühstück bei Berkleys. Das In-Kaffee auf Molokai. Hier trifft sich alles – und wir können alles bestellen. Heute gibt es Haferbrei mit Bacon und Egg.
Danke, ich glaube, das ist nicht so mein Frühstückswunsch – aber Meal mit frischer Papaya gerne ..
Die Inhaberin ist sehr freundlich, hier sind alle sehr freundlich, waren untröstlich, als wir gestern nur noch für 8 Personen Eier bekamen – der Rest war einfach alle ...

Alle sind freundlich. Die Hühner laufen auf der wunderbaren Anlage einfach so herum, es ist alles blitzblank sauber. So sauber wie das scheinbar unberührte Meer - .


10. Tag

Kaunakakai
Wir fahren auf Empfehlung eines netten Herrens die Insel ab – die Küsten ab. Es ist eine herrliche Landschaft, unberührte Natur, Wasserfälle, die nur mit Guit, also Führung, besichtig werden können ...
Wir kommen an einen alten Kultplatz der Hawaiianer. Jeder von uns ist mit sich beschäftigt. Da kann ich sehen und spüren, wie die Kahunas gekommen sind, welche Rituale sie gemacht haben – ich lege mich auf einen Baumstamm und bin für 2 Stunden out oforder - .Einfach in einer anderen Welt.
Wir bleiben einige Stunden dort, dann trennt sich die Gruppe. Wir fahren noch an einem sehr interessanten Store vorbei, ein kranker Hund empfängt uns. Ich streichle ihn und rede heilend- beruhigend ein. Ihm ging es nicht gut, meinte die Hawaiianerin und ist erstaunt, dass er Hund nun total relaxt ist - .

Heilung kann eben überall erfolgen – nicht nur in der Praxis - .


11. Tag

Wieder ein sehr spannender Tag.
Heute fahren wir in den Palauu State Park und KalaupapaPeninsula..
Im Palauu State Park werde ich mit Naturwesen konfrontiert, eine sehr intensive Begegnung.
Wir erreichen nach einer kleinen Wanderung einen alten Kult-Platz der Hawaiianer, ein Fruchtbarkeitsort. Wir erleben einen Guit, der Amerikanern die Bedeutung dieses Platzes erklärt, er erzählt außerdem von Huna, von KU, dem unteren Selbst, und von Hina – davon wusste ich noch nichts.
Wir machen ein Ritual, opfern gefundene Blumen und Blätter und beten um unsere ganz persönliche spirituelle Befruchtung ...

Dann können wir auf Kalaupapa blicken – die ehemalige Leprastation. Ich bin tief beeindruckt – hierher wurden die leprakranken Hawaiianer gebracht, das Gebiet ist nur vom Schiff aus zu erreichen, oder mit Mulis auf einem halsbrecherischen Weg ...
Ich entscheide mich, im nächsten Jahr von Deutschland aus einen Führer zu buchen, ohne geht’s nicht, und per Fuss dort hin zu gehen.
Heute leben noch 4 Leprakranke auf der Insel.
FatherDaimian, ein Missionar, kümmerte sich aufopferungsvoll um die Leprakranken, bis er selbst von der Krankheit heim gesucht wurde.
Für mich war dieser Platz ein unglaublich wichtiger Kraftort.


12. Tag

Einer der schönsten Tage auf Molokaii. Wir waren einkaufen, dann auf der Coffee-Farm, lernten eine nette hawaiianische Verkäuferin kennen, den Inhaber einer Macadamia-Nuss-Farm, der uns intensiv über seine Macadamia-Nuss-Bäume unterrichtete ...
Wir erhielten den Tipp, am Freitag wieder auf die Coffee-Farm zu kommen. Dort spielen hawaiianische Frauen und Männer und machen Musik- .
Wir sind zunächst am Strand, dann pünktlich um 15 Uhr auf der Coffee-Farm. Viele Menschen, und ca 20 Hawaiianerinnen und Hawaiianer, die auf alten Instrumenten hawaiiansiche Musik spielen.
Alle sind glücklich. Zum Schluss werden wir gebeten, aufzustehen und die hawaiianische Hymne mit zu singen. Uns laufen Tränen der Rührung über die Wangen – so ein Erlebnis. Wir umarmen uns – auch das gehört dazu.
Wir sind alle eine Ohana, meint Aunti, die hawaiianische Mama, die die Gruppe leitet.

Ja, wir sind alle eine Ohana. Eine große Familie. Huna pur, live und in Farbe.

Zum Schluss kommt Aunti noch zu mir. Woher wir kommen, was wir hier machen? Ich hab einen kleine Ausschnitt als Video angehängt, ich bin zutiefst vom Herzen aus berührt.

Eine andere Begegnung bewegt mich - . Am Markt von Molokaii bietet eine Frau selbstgemachte Seife und Haarschmuck an.
Sie ist sehr groß, schaut nicht aus wie eine typische Hawaiianerin, sondern mehr negroid.
Sie sieht mich in meinem pinkfarbenen Kleid, ich gehe an ihr vorbei, komme wieder zurück, sie spricht mich an.
Hei, ich wusst, dass du wieder kommst. So schön pink dein kleid.
Danke, danke.
Wer bist du, wo kommst du her, was machst du?

Ich nehme meinen Mut zusammen und sage zu ihr: ich bin Petra aus Germany, unterrichte Huna.
Sie strahlt: Germany? G E R M A N Y????

I love Freising!
Freising? Hallo? Das ist ja ganz in der Nähe - ..
Wieso Freising?
Nun, sie macht Hula-Workshops. Und da war sie mal in Freising. Ob ich sie mal einlade nach Germany? Sie würde so gerne wieder Workshops geben.

I make Hula. Youmake Hula. Weshouldgetmarried!
Sie strahlt mich an. Übers ganze Gesicht. Ich soll ihre Adresse aufschreiben, wir sollten zusammen Workshops geben ...
Ich war noch nicht richtig zu Hause, war bereits eine Mail von ihr bei mir. Sie suchte im Internet : Huna, Petra, Germany und fand meine Mail-Adresse.
Sie sei, wie ich auch, Heilerin. Und nebenbei Lomi-Lomi-therapeutin.
Mir wird es warm ums Herz. In diesem Jahr geht es noch nicht, schreibe ich ihr, aber gerne im nächsten.

Hang loose, meinte sie, wir begegnen uns schon wieder ...


13. Tag – der letzte Tag

Jeder macht, was er will- wir fahren nochmals an den Strand, ein letztes Mal den Pazifik spüren, hier ist es schon wieder gefährlicher ... ein letztes Mal die Energie spüren, mir wird eng ums Herz.
Ich bin sehr traurig, aber zugleich auch sehr glücklich –


Es war bisher die schönste Reise meines Lebens.

Am nächsten Tag fliegen wir heim – erfüllt von vielen vielen Eindrücken, ich bin glücklich und unendlich dankbar.


Ich bitte darum, dass ich noch viele Reisen in meine Heimat, begleitet von vielen lieben Menschen, erleben darf.

A mamauanoa, lelewaleakua la.

Und das Gebet erhebt sich und fliegt. Möge der Regen des Segens auf uns alle hernieder fallen.

Mahalo!

AktuellesAktuell


Yoga findet immer am Montag, Dienstag und Donnerstag um 19:00 Uhr statt.

 


 

Aufgrund der Aromatherapie-Ausbildung habe ich in diesem Jahr alle Huna-Kurse auf den Herbst verschoben. Ich beende die Ausbildung zur Aromatherapeutin Mitte Oktober, dann kann ich mich wieder vermehrt der Huna-Ausbildung widmen.